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Kunst Platz König: Temporäres Atelier an der Westernmauer 12

Noch bis zum 09.08.2015 gibt in der Nachbarschaft des Zwischenstand e.V. das temporäre Atelier Kunst Platz König mit Musik, Fotografie und Schmuck.

Geboten wird jeden Tag von 17:30 – 18:30 Uhr Live-Musik von Manfred Jäger,  Bassist und Songschreiber der Band Lauras Alibi. Dazu präsentiert Christina Pott Schmuck aus ihrer Kollektion heimaterde. Ergänzt wird das Atelier um Fotografie aus dem Bereich Art’n Vielfalt von Torsten Wascher.

Ort: Westernmauer 12-16, 33098 Paderborn (Fußgängerebene)
Zeit: 31.07. – 09.08.2015, tägl. 15:00 – 19:00 Uhr

FlyerVorne

 

Presse: Rückblick zur Veranstaltung Kunst und Stadt

Einen schönen Rückblick zur Veranstaltung Kunst und Stadt am 25.03.2015 findet sich heute in beiden Tageszeitungen – hier ist der Bericht aus dem Westfälischen Volksblatt:

aus: Westfälisches Volksblatt, 13.04.2015, Foto: Stadt Paderborn, Lea Giesen

aus: Westfälisches Volksblatt, 13.04.2014, Foto: Stadt Paderborn, Lea Giesen

Alle Presseartikel zum Zwischennutzungsprojekt finden Sie im Presseportal!

 

 

 

 

 

 

Rückblick: Kunst und Stadt lockt mit Charme und Improvisation

Unter großem Zuspruch fand am vergangenen Mittwoch die Veranstaltung Kunst und Stadt im Kulturraum Zwischenstand und im benachbarten Gewerbe 1 an der Westernmauer 12-16 statt.

In ihrem Grußwort betonte die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn, Claudia Warnecke, die wichtige Wahrnehmung der Königsplätze als Chancenräume für eine temporäre Nutzung. Boris Sieverts vom Büro für Stadtreisen, Köln portraitierte in seinem folgenden Vortrag Königskinder – unterwegs an den inneren Rändern der Stadt den Königsplätzen verwandte Orte in Köln und Offenbach. Seine eindrucksvollen Bilder von unbemerkten Orten in der Stadt zeigten den 50 erschienenen Gästen im Kulturraum Zwischenstand aus einer neuen Perspektive, dass das Ensemble Königsplätze in Deutschland kein Einzelfall ist – und dennoch als Bauwerk seiner Zeit eine Wertschätzung verdient.

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Einführung von Prof. Dr. Sara Hornäk

Im Anschluss wurde der Ort gewechselt: Im benachbarten Gewerbe 1 zum Königsplatz fand die Vernissage der Paderborner Künstlerin und Dozentin Lisa Kuntze-Fechner Unorte – Skulpturales Handeln im öffentlichen Raum statt.

 

 

 

In ihrer Einführung spannte Prof. Sara Hornäk den Bogen von der Arbeit von Lisa Kuntze-Fechners zu Werken von Rachel Whiteread und zum Format des Readymade von Marcel Duchamp.

Zum Ausklang gab es bis 22:00 Uhr Musik von Simone Schneider – mit Plattenspieler und Vinyl machte sie die Atmosphäre in der 80er-Jahre Architektur perfekt.

Insgesamt ging das Konzept der Veranstaltung auf: zwei charmant-improvisiert gestaltete Räume in Zwischennutzung, ein spannendes Veranstaltungsprogramm und ein sehr  interessiertes Publikum zeigten auf, was in „Chancenräumen“ möglich ist.

Der Vortrag wurde unterstützt durch die Landesinititative StadtBauKultur NRW 2020. Die nächste öffentliche Veranstaltung des Zwischennutzungsprojekts ist im September geplant – hier wird es vermehrt um die vorgefundene Architektur des Gebäudebestands der Königsplätze gehen – mehr dazu demnächst an dieser Stelle.

StadtBauKultur-Logo_Signatur

Nutzer stellen sich vor: Tim Pickartz, Freier Künstler

Bildschirmfoto 2015-01-12 um 19.25.44Zwischennutzungen sind eine einmalige Gelegenheit für noch nicht etablierte Künstlerinnen und Künstler sich ohne institutionelle Barrieren im Stadtbild zu positionieren. Ein Projekt wie „Perspektive: Abriss.“, welches ich im Sommer 2014 gemeinsam mit Miriam Schröder am Königsplatz initiiert habe, hat gezeigt, wie bereichernd gerade der Dialog untereinander aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt für die künstlerische Arbeit ist. Dies gilt auch und im Besonderen für den Zwischenstand e.V. da dort bereits ganz unterschiedliche Akteure kollaborieren uns so eine breitere Öffentlichkeit generieren, als es die oder der einzelne könnte.

Tim Pickartz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fach Kunst /Textil, Universität Paderborn,
Freier Künstler, Gründungsmitglied Zwischenstand e.V.

Pressebericht: Kultur zieht in leerstehende Geschäftsräume ein, WV 10./11.01.2015

Im Westfälischen Volksblatt wurde am 10./11.01.2015 ein Bericht zum Projekt in Verbindung mit der Ankündigung der Auftaktverantstaltung des Nutzervereins Zwischenstand e.V. im gleichnamigen Künstlertreff an der Westernmauer 12 – 16 veröffentlicht:

Bildschirmfoto 2015-01-10 um 22.16.59

Nutzer stellen sich vor: Karin Hartmann, Freie Architektin und Journalistin

DSC_0019aa kleiner beschnZwischennutzungen sind umgesetzte Nachhaltigkeit – sie nutzen das Gegebene weiter, ohne es zu bewerten. Gleichzeitig bereichern sie die Stadt um ein Stück Unvorhersehbarkeit und erzeugen damit spannende Stadträume. Damit schlagen Zwischennutzungen einen wichtigen Bogen von der Nachhaltigkeit zur Baukultur.

Karin Hartmann, Freie Architektin und Journalistin
Gründungsmitglied Zwischenstand e.V.
Ansprechpartnerin Chancenräume Königsplätze

Nutzer stellen sich vor: Carsten Schade, Freier Künstler und Architekt

Carsten Schade 2015-01-11 Porträt„Man stellte mich zwischen dem ‚nicht mehr‘ und dem ‚noch nicht‘.“
Frei nach Eduardo Chillida ist das Zwischennutzungsprojekt für mich eine Art, an seine Umgebung heranzutreten, diese wahrzunehmen und Kontakt mit ihr und den Mitmenschen aufzunehmen.

Carsten Schade, Freier Künstler und Architekt
Vorstand Zwischenstand e.V.

Rückblick Vortrag ZZZ Bremen, 08.08.2014

Im Rahmen der Intervention Perspektive: Abriss. veranstaltete die Initiative Baukultur, Paderborn in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn den Vortrag Schlafende Häuser wecken – vier Jahre ZZZ in Bremen.

Daniel Schnier (ZZZ Bremen), Karin Hartmann (Koordination Chanchenräume Königsplätze), Oliver Hasemann (ZZZ Bremen), Tim Pickartz, Miriam Schröder (Kuratoren Perspektive: Abriss.) | ©Stadt Paderborn

Daniel Schnier (ZZZ Bremen), Karin Hartmann (Koordination Chancenräume Königsplätze), Oliver Hasemann (ZZZ Bremen), Tim Pickartz, Miriam Schröder (Kuratoren Perspektive: Abriss.) | ©Stadt Paderborn

Der Vortrag fand statt im ehemaligen HoT in der Marienstraße 24. Hier stellten die Gründer der ZwischenZeitZentrale Bremen, Daniel Schnier und Oliver Hasemann ihre erfolgreiche Arbeit mit Zwischennutzungen in der Hansestadt vor.

Die ZwischenZeitZentrale wurde 2009 gegründet und war bis 2012 ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des BMVBS und des BBSR. Bis 2016 wird die die ZZZ durch verschiedene Ressorts der Stadtgemeinde Bremen gefördert. 2012 entstand im Ergebnis einer bundesweiten Konferenz zum Thema Zwischennutzungen die Publikation Second Hand Spaces. Seit ihrer Gründung hat die ZwischenZeitZentrale Bremen viele brachliegende Immobilien wieder in Nutzung gebracht, von temporären Nutzungen in der Innenstadt über die Weiternutzung brachliegender Gewerbeflächen bis hin zur Umwandlung des versiegelten Lucie-Flechtmann-Platzes in ein Urban-Gardening-Projekt.

Plakat zum Vortrag am 08.08.2014

Plakat zum Vortrag am 08.08.2014

Rund 50 Gäste informierten sich am 08.08.2014 zum Thema Zwischennutzung und hatten im Anschluss die Gelegenheit, die Kunstprojekte ein letztes Mal anzuschauen. Die Presse berichtete hier über das Kunstprojekt und den Vortrag der Experten.