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Gespräch zur Architektur der Königsplätze

Anlässlich der beginnenden Baumaßnahmen zur Neu- und Umgestaltung der Freiflächen an den Königsplätzen lädt die Stadt Paderborn in Kooperation mit der Initiative Baukultur, Paderborn ein zum ArchitekturGespräch Königsplätze.

Zeit: 24. September 2015, 19:00 Uhr
Ort: Kulturraum Zwischenstand, Westernmauer 12-16 (Fußgängerebene), 33098 Paderborn

Plakat_ArchitekturGesprächDie Gäste sind:
Prof. Jörg Leeser, BeL Sozietät für Architektur BDA, Köln
Ulrich Brinkmann, Redakteur Bauwelt, Berlin
Avila Dietrich, Studierende Alanus-Hochschule Bonn, Meerbusch
Andreas Nolte, Miteigentümer Königsplatz 15 / Marienplatz 18, Paderborn
Claudia Warnecke, Technische Beigeordnete Stadt Paderborn

Die Moderation übernimmt Karin Hartmann, Freie Architektin BDA, Initiative Baukultur, Paderborn und Koordinatorin des Zwischennutzungsprojekts Chancenräume Königsplätze.

StadtBauKultur-LogoDer Abend wird unterstützt durch die Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 im Rahmen der Förderung für Stadtgespräche.

Die Veranstaltung ist Teil des Zwischennutzungsprojekts Chancenräume Königsplätze.

Die Veranstaltung wird ebenfalls von der Bauwelt und der Landesinitiative StadtBauKultur angekündigt!

 

StadtBauKultur-Logo

Pressebericht: Blickfang im Mariengässchen, NW 08.12.14

Die Neue Westfälische berichtete am 08.12.2014 zum Projekt Ankommen:

Blickfang im Mariengässchen
Ein etwas anderer Adventskalender

Paderborn. Einen etwas anderen Adventskalender findet man derzeit im Mariengässchen. Dort hat der Künstler und Architekt Carsten Schade zusammen mit „any collective“, einem Zusammenschluss verschiedener Kunstschaffender, einen begehbaren Adventskalender installiert. Ab sofort gibt es hier, wie es sich für einen richtigen Adventskalender gehört, bis zum 24. Dezember jeden Tag etwas Neues zu entdecken.

Carsten Schade | ©Daniel Höing

Carsten Schade | ©Daniel Höing

Kernstück des begehbaren Adventskalenders ist ein Podest inmitten des Mariengässchens, auf dem jeden Tag eine neue Überraschung präsentiert wird. Eine Besonderheit der künstlerischen Intervention mit dem Titel „Ankommen“, abgeleitet aus dem Lateinischen adventus „Ankunft,“ sind dabei zwei Spiegel, die so im Mariengässchen positioniert werden, dass es erstmals möglich ist, durch das gesamte Mariengässchen hindurch zu schauen. Es entsteht so eine direkte Sichtbeziehung zwischen dem Königsplatz und dem Marienplatz.

Der Gedanke, der hinter diesem künstlerischen Adventskalender steht, welcher im Rahmen des Projekts Zwischennutzung der Leerstände an den Königsplätzen in Paderborn entstanden ist, ist sehr vielschichtig.

Die Kunstschaffenden möchten durch das Podest mit den wechselnden Objekten dazu ermutigen, die Geschwindigkeit zu verringern – in der oft nur allzu hektischen Vorweihnachtszeit.

Passanten im Mariengässchen können angeregt durch den Adventskalender kurz innehalten und auch mit ihren Gedanken „Ankommen“, womit wiederum ein Bezug zu der Bedeutung des „Advents“ hergestellt wird.

Darüber hinaus thematisieren die im Adventskalender präsentierten Gegenstände, alles funktionsfähige aber gebrauchte Gegenstände, Fragen im Spannungsfeld von Konsum und Nachhaltigkeit.