Publikationen

stadt:pilot spezial
Offene Räume in der Stadtentwicklung
Leerstand – Zwischennutzung – Umnutzung
(Hrsg.) Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtenwicklung (BMVBS), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2012

Bildschirmfoto 2015-02-13 um 23.45.18Diese Ausgabe von stadt:pilot, der Zeitschrift des BMVBS zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik, widmet sich offenen Räumen in der Stadt, die durch Zwischennutzungen gefüllt wurden. Pioniere wie die Initiatoren der Wächterhäuser Leipzigs und des n/t Areal in Basel erzählen ihre Erfolgsgeschichten. Ein schönes Heft mit vielen fundierten Hintergrundinformationen und Best-Practice-Beispielen – empfehlenswert!

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Leitfaden für kreative Zwischennutzer
Leerstand- und Zwischennutzungsmanagement
Landeshauptstadt Stuttgart, Wirtschaftsförderung, 2014

Die Wirschaftsförderung der Stadt Stuttgart hat 2014 einen anschaulichen Leitfaden herausgegeben, in dem Zwischennutzungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.
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aus dem Inhalt:
„Durch eine gezielte Aktivierung vorhandener Leerstände wie zum Beispiel Büro- oder Gewerbeflächen können die Inte- ressen von Kreativbranche, Eigentümern und Investoren vernetzt werden. Die Adresse bleibt in Zeiten der Zwischennutzung positiv besetzt, der Wert- erhalt der Immobilien wird gesichert. Ein „Trading-Down“ des städtebau- lichen Umfelds wird vermieden, lebendige Stadtquartiere bleiben erhalten und gewinnen neue Impulse.“

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.


Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau
als Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung
Werkstatt Praxis Heft 57, Bonn 2008, (Hrsg.) Bundesministerium für Verkehr, Raum und Stadtentwicklung (BMVBS), Bundesamt für Bau- und Raumordnung (BBR)

zum Inhalt (Quelle: Internetpräsenz Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (ehem. BBR)):

Bildschirmfoto 2015-01-09 um 10.44.32„Aufbauend auf dem Forschungsprojekt „Zwischennutzung und neue Freiflächen“ (Laufzeit 2003 bis 2004) wurden im Jahr 2007 über 100 Beispiele für bauliche und nichtbauliche Zwischen- und Nischennutzungen aus dem gesamten Bundesgebiet recherchiert, von denen rund 40 für Fallstudien ausgewählt wurden. Das Forschungsinteresse richtete sich auf die Herausarbeitung allgemeiner Rahmenbedingungen und übertragbarer Strategien. So wurden Erkenntnisse zu den Formen, zur Realisierung und Beendigung von Zwischennutzungen gesammelt und in Handlungsempfehlungen für die Praxis überführt.

Die Untersuchung zeigt: Zwischennutzungen von Freiflächen und Gebäuden sind weit verbreitet. Sie können positive Wirkungen auf die Stadtquartiere entwickeln, bieten den Eigentümerinnen und Eigentümern finanzielle Entlastung und eröffnen besondere Gestaltungsperspektiven für die Nutzerinnen und Nutzer. Bei manchen Vorhaben treten ähnliche Probleme auf, die eine Zwischennutzung erschweren können – etwa genehmigungsrechtliche Hürden, hohe Renditeerwartungen der Eigentümer oder die Furcht vor Verstetigung. Das vorliegende Heft zeigt Mittel und Wege auf, solche Probleme zu lösen.

Das Heft enthält darüber hinaus Zusammenfassungen von Gutachten, die im Rahmen des Forschungsvorhabens erstellt wurden: zur planungs- und bauordnungsrechtlichen Genehmigung, zum vertragsrechtlichen Regelungsbedarf und zum Einfluss von Zwischennutzungen auf die Wirtschaftlichkeit von Immobilien.“

Das Helt ist als Druckversion vergriffen und steht hier als Download zur Verfügung.

SECOND HAND SPACES
Über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel
(Hrsg.) Michael Ziehl, Sarah Oßwald, Oliver Hasemann und Daniel Schnier, Jovis 2012, ISBN 978-3-86859-155-2.

Bildschirmfoto 2015-01-09 um 10.23.21Das Buch untersucht grundsätzlich das Thema der Zwischennutzung von Gebäuden und leerstehenden Flächen in der Stadt. Hierbei werden Projekte, Akteure und Hintergründe vorgestellt. Zu Wort kommen die Entwickler des Gängeviertels in Hamburg genauso wie die Gründer des Ungdomshuset in Kopenhagen. Gleichzeitig wird das Thema aber auch von Seiten der Raumtheorie beleuchtet. Hierbei werden bspw. Bezüge zu Michel de Certeau und Martina Löw hergestellt. Der Beitrag von Niko Paech ordnet das Thema als Möglichkeitsraum der Subsistenz in die Nachhaltigkeitsdiskussion ein. Stephan Willinger vom BBSR stellt die Frage nach der Bedeutung der Zwischennutzung als neue Form der  Bürgerpartizipation. Klaus Overmeyer vom Studio Urban Catalyst erläutert Funktion und Wirkung der Zwischnnutzung.

Insgesamt bietet das Buch einen fundierten Überblick zum Thema Zwischennutzung aus unterschiedlichen Perspektiven und erläutert, wie temporäre Interventionen einen Beitrage zu einer selbstwirksamen Stadtentwicklung und -gestaltung leisten können.

http://www.secondhandspaces.de

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