150 Gäste zur Museumsnacht

Die Museumsnacht am 22.08.15 war ein voller Erfolg – 150 Gäste fanden den Weg in die Schaulade im ehem. Kiosk am Marienplatz. Die Ausstellung Gedankenschübe, konzipiert von Marion Bartoldus und Maike Häber fand einen guten Anklang.

Nach eigener Aussage ließen sie „durch belebte Schubladen blicken und versuchten, in Ihrer Installation Schubladendenken im Schubladenformat aufzudecken und somit neue Durchblicke zu schaffen“ – allein die Wortspiele rund um die Schublade machten viele neugierig. Die Grafiken von Marion Bartoldus, die in die Schubladeninstallation integriert sind, lohnen einen Besuch in der Ausstellung noch bis zum 27.09., Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr. 17:00 – 19:00 Uhr.

Foto: Heiko Nowack

Foto: Heiko Nowack

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Abend zeigte sich, wie anziehend die Schaulade ist – viele Gäste reizte es einfach, sich die charmante ehemalige Verkaufsstätte einmal genauer anzuschauen.

Aber auch im Kulturraum Zwischenstand gab es zur Museumsnacht ein interessantes Angebot. Unter dem Thema unendliche, exklusive Welten und frappierende Ausblicke auf Raum und Zeit konzipierte Carsten Schade eine Rauminstallation, die zunächst Fragen aufwarf: zwei hohe säulenförmige Räume von ca. 80cm Durchmesser, die von der Decke abgehangen sind, dazu unbekannte Geräusche.

Die Ausstellungsgäste durfen ihre Fragen an die BetreuerInnen wenden, diese antworteten jedoch ausschließlich per Tastatur, die Anworten wurden direkt an die Wand projiziert. So entstanden zeitverzögerte Dialoge – eine Idee, die mit viel Humor und Neugierde aufgenommen wurde.

Im Innern des einen hohen, säulenförmigen Raums erwarteten die BesucherInnen schließlich Reflexionen, die sich in der tiefen Schwärze des Raumes verloren. Im gleichförmigen zweiten Raum konnten über Kopfhörer rhythmisch tackernde Audioaufnahmen aus dem Universum von Pulsaren angehört werden.

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Foto: Carsten Schade

 

 

 

 

 

 

 

Die Zwischennutzungen haben die Museumsnacht durch ihr kreatives Angebot in jedem Fall bereichert – dieses Feedback wurde auch von den Gästen an die Künstler und Künstlerinnen weitergegeben.

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